
Du platzierst den Ton mitten auf der Scheibe, deine Hände umfassen den feuchten Klumpen, zentrieren und formen mit leichtem und doch bestimmten regelmässigem Druck. Unter deinen Händen entsteht ein neues Unikat. Kreativ und experimentierfreudig lässt sich alles ausprobieren, Scheitern ist Neubeginn und jede deiner Schöpfungen ist einmalig. Die Freude, wenn ein Teil fertig ist, ist riesengross.

Du findest die passende Form, die du reproduzieren möchtest. In der eigens hergestellten Gipsform entstehen die ersten Dublikate. Etwas kleiner als die Originale und alle wundersam gleich und ähnlich. Auch diese Technik verlangt von dir einiges an handwerklichem Geschick. Jedes Dublikat bleibt ein Unikat. Eine spannende Technik, die beinahe die perfekte Wiederholung der Formen ermöglicht. Begib dich auf die Suche nach deinem Lieblingsstück...

Mit einfachen, ausgewallten Tonplatten stellst du mit Hilfe von Formen oder völlig frei Teller, Tassen, Schüsseln oder andere kreative Objekte her. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Nicht alles gelingt und vieles ist möglich. Versuch es einfach!

Aus einfachen Tonwülsten baust du Lage um Lage dein Gefäss auf. Mittels dieser traditionellen und vielseitigen Aufbautechnik lassen sich spannende Objekte realisieren. Ob eine einfache Schale, Tasse, Vase oder ein herrliches Phantasieobjekt: überrasche dich selbst!

Ganz frei von jeglicher Vorgabe, nur mit den eigenen Händen oder einfachen Werkzeugen formst du den Ton. Daumendrücktechnik, verstreichen, schnitzen, schneiden, schaben, filigran oder schlicht, vom kleinen Wichtel bis zur grossen Kunstinstallation. Den feuchten Ton mit den Fingern zu formen, ist pure Freude.

Ton ist ein lebendiges, einladendes Material, parat unendlich viele Formen anzunehmen. Jedes fertige Stück ist einmalig, vollkommen unvollkommen hat es seine Berechtigung und selbst die Verwendung im Alltag bleibt vielfältigst. Formen, Glasurfarben, Details und Schlichtheit, Verspieltes, Edles, Grosses, scheinbar Unscheinbares – alles hat seinen Anfang in einem puren, feuchten Klumpen Ton. Jeder Schritt unterwegs birgt Überraschungen, Inspiration, neue Erfahrungen, Entdeckungen und beschenkt uns selbstvergessen bis zum fertigen Stück. Eine Tasse, eine Schale, ein Fantasieobjekt im Alltag zu verwenden oder weiterzugeben, mehrt diese Freude weiterhin.

Als Handwerker, Pädagoge und systemischer Berater bin ich sehr visuell unterwegs. Ich schaue zu, lerne, entwickle weiter, was ich vor mir sehe und erfinde neue Wege und Formen. Seit 30 Jahren bin ich Lehmbauer und seit 2020 arbeite ich nun mit Ton, dem veredelten Lehm. Ich lernte das Formen mit den Händen, später das Drehen auf der Scheibe und schliesslich das Giessen. Die Glasuren Vielfalt, mein Brennofen und meine Werkstatt sind mitgewachsen.
Für mich hört Lernen niemals auf, ist nicht begrenzt. Über sechzigjährig bin ich zum Töpfern gekommen. Einfach so, aus purer Freude, produzierte ich für den Eigengebrauch, zum Verschenken und nun – ermuntert durch Nachfragen - auch für den Verkauf. Dabei suche ich nicht die grösstmögliche Perfektion, sondern das Einzigartige in den kleinstmöglichen Unterschieden.

Geformt durch meinen Lebensweg und meine beruflichen Erfahrungen bedeutet Lehren für mich Begleitung zur Selbstermächtigung. Egal wie dein Stück sich am Ende des Herstellungsprozesses präsentiert, allein deine Freude über deinen eigenen Weg zählt. Ich kann dir Handwerk und Technik anbieten, dir vielerlei Hilfsmittel zeigen und du entscheidest, was du wie einsetzt. Wo immer du es möchtest, gebe ich dir meine unterstützenden Rückmeldungen. Und immer geht es darum: Wir inspirieren uns gegenseitig, experimentieren, verwerfen, staunen und befreien uns vom Beurteilen.
